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Aktuelles

Datum:
15.06.2017 – 16:17

Einrichtung:
Stadtgeschäftsstelle

Autor:
Martin Gey

Permalink

Unser Team sucht Verstärkung: Aktuelle Stellenausschreibungen

TEAM (Copyright (c) DOC RABE Media - Fotolia

Der Stadtverband der Volkssolidarität Leipzig e. V. ist ein moderner und leistungsstarker Sozial- und Wohlfahrtsverband mit einem breiten Leistungsspektrum, engagierten Mitarbeitern und vielseitigen Aufgaben.

Neben der Sicherheit eines großen Wohlfahrtsverbandes bieten wir interessante Tätigkeiten mit leistungsgerechter Vergütung nach eigener Arbeitsvertragsrichtlinie sowie verschiedene Möglichkeiten sich beruflich weiter zu entwickeln, im Team neue Lösungen zu finden und erfolgreich neue Wege zu gehen.

Wir suchen Sie als Verstärkung!

pädagogischer Fachbereich
Stellenausschreibung Erzieher für unser TABALUGA Kinderheim

vollstationäre Pflege
Stellenausschreibung Altenpfleger

Praktika
In unseren Pflegeeinrichtungen bieten wir die Möglichkeit eines Schülerpraktikums.

Informationen zur Volkssolidarität Leipzig als Arbeitgeber finden Sie hier: Wir als Arbeitgeber

Schwerbehinderte und ihnen Gleichgestellte werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt.

Datum:
12.06.2017 – 11:23

Einrichtung:
Stadtgeschäftsstelle

Autor:
Martin Gey

Permalink

Neuigkeiten aus dem Stadtverband

In unserem quartalsweise erscheinenden Informationsblatt für Mitglieder und Freunde der Volkssolidarität berichten wir über aktuelle Projekte des Stadtverbandes, unser Mitgliederleben sowie von Aktivitäten in unseren Einrichtungen. Außerdem greifen wir sozialpolitische Themen auf.

Jetzt ist die neue Ausgabe 2/2017 erschienen. In der Ausgabe finden Sie unter anderem diese Beiträge:

  • "Bundesdeutsche Negativrekorde werden ausgeblendet!" - Sozialpolitisches Streitgespräch mit Ulrich Schneider (Parität) und Thomas Lenk (Universität Leipzig, Titelseite)
  • "Kinder brauchen Märchen" - Ein Kindergartenprojekt in der Kita "Gerne-Groß" (Seite 3)
  • "Ein gutes Gefühl und Unabhängigkeit auf Knopfdruck" - Das Hausnotruf der Volkssolidarität (Seite 5)
  • 30-jähriges Jubiläum der Kita "Tausendfüßler" (Seite 6)

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen der Ausgabe.

Die Ausgabe finden Sie hier

Datum:
09.06.2017 – 10:28

Einrichtung:
Seniorenbüro Alt-West

Autor:
Martin Gey

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Senioren werden fit gemacht: Selbstbehauptungskurs der Leipziger Polizei im Seniorenbüro Alt-West

Der Fachdienst Prävention der Polizeidirektion Leipzig bietet ab Donnerstag, dem 6. Juli einen 6-teiligen kostenfreien Selbstbehauptungskurs im Seniorenbüro Alt-West, Saalfelder Straße 12, für alle Leipziger Seniorinnen und Senioren an. Unter dem Motto „Sicher im Alter“ informieren erfahrene Polizeibeamte die Kursteilnehmer altersgerecht, wie man sich wirksam vor Straftaten schützen kann. Die Treffen finden immer donnerstags von 9 bis 12 Uhr statt.

Die Seniorinnen und Senioren üben in sechs dreistündigen Einheiten sicheres und selbstbewusstes Auftreten und Agieren in der Öffentlichkeit, so dass Ganoven und andere windige Geschäftemacher keine Chance haben. Die Themenpalette reicht vom Erkennen von Gefahrensituationen im Alltag, über Informationen zu Haustürgeschäften, Betrug und Trickdiebstahl bis hin zum zweckmäßigen Verhalten bei Straßenkriminalität. Des Weiteren werden im Rahmen praktischer Übungen einfache, aber wirkungsvolle Selbstverteidigungstechniken erlernt.

Um Anmeldung bis zum 23. Juni wird gebeten.
Telefon: 0341 49541102
E-Mail: seniorenbuero.altwest@volkssolidaritaet-leipzig.de

Datum:
01.06.2017 – 11:59

Einrichtung:
Stadtgeschäftsstelle

Autor:
Martin Gey

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Zum Internationalen Kindertag am 1. Juni: Volkssolidarität fordert Chancen für alle Kinder

Verbandspräsident Dr. Wolfram Friedersdorff (Foto: Thomas Rafalzyk)

Der Präsident der Volkssolidarität, Dr. Wolfram Friedersdorff, erklärt anlässlich des Kindertages am 1. Juni: „Der Internationale Kindertag ist ein wichtiger Tag für die Volkssolidarität. Er ist Anlass zur Freude und Spaß. In den Kindertageseinrichtungen der Volkssolidarität, in denen über 38.000 Kindern betreut werden, wird er mit vielen besonderen Veranstaltungen und bunten Festen gerne gefeiert.

Der Alltag ist jedoch auch in Deutschland für viele Kinder ein anderer. Selbst in unserem reichen Land sind ca. zwei Millionen Kinder von Armut betroffen. Zwar sind nur wenige von ihnen von sehr großen materiellen Entbehrungen betroffen. „Aber materielle Armut ist für viele Kinder und Jugendliche dennoch Realität. Sie zeigt sich zum Beispiel in fehlendem Geld für kindgerechte Ernährung, Kleidung oder sportliche Aktivitäten. Die Bundesregierung kann sich nicht darauf ausruhen, lediglich existenzielle Grundbedürfnisse von Kindern und Jugendlichen zu decken. Die Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben – etwa im Sportverein oder am Musikunterricht – muss jedem Kind, jedem Jugendlichen möglich sein. Kein Kind in Deutschland darf in Armut aufwachsen.“

Die Volkssolidarität fordert bedarfsgerechte Regelsätze für Kinder und Jugendliche in der Grundsicherung, die neben der materiellen Sicherung auch die soziale und kulturelle Beteiligung ermöglichen. Das System der Familienförderung muss grundlegend reformiert werden. Dazu zählt, dass die ungleiche Förderung, etwa durch Kindergeld und Kinderfreibeträge, beendet werden muss. Die Volkssolidarität fordert, dass Leistungen Familien möglichst unbürokratisch und einfach zugänglich gemacht werden und setzt sich dafür ein, dass Bildungs-, Kultur- und Freizeitangebote Kindern und Jugendlichen möglichst kostenfrei zur Verfügung gestellt werden.

Im Hinblick auf die Bundestagswahl mahnt der Verbandspräsident: „Kinder und Jugendliche gehören nicht in das System Hartz-IV. Kurz- und mittelfristig muss über eine Gesamtlösung nachgedacht werden, die Widersprüche im Sozialsystem abschafft und alle Kinder gleichermaßen fördert.“

Pressemitteilung des Volkssolidarität Bundesverband e.V.

Datum:
23.05.2017 – 13:51

Einrichtung:
Stadtgeschäftsstelle

Autor:
Martin Gey

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„Bundesdeutsche Negativrekorde werden ausgeblendet!“

Ulrich Schneider und Thomas Lenk diskutierten über aktuelle Probleme des deutschen Sozialstaates (Foto: Uwe Schürmann).
Ulrich Schneider forderte, soziale Härten auf breitere Schultern zu verteilen (Foto: Uwe Schürmann).

Ulrich Schneider fordert schnellen Kurswechsel in der Sozial- und Steuerpolitik

„Bei den derzeitigen sozialen Zuständen in Deutschland habe ich Angst, dass sich Deutschland selber zerlegt.“ Eine alarmierende Zustandsbeschreibung der sozialen Situation hierzulande gab Dr. Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, im Rahmen eines sozialpolitischen Streitgesprächs in der Leipziger Stadtbibliothek am 9. Mai. Auf Einladung unseres Stadtverbandes und der Städtischen Bibliotheken stellte er sein im Februar erschienenes Buch „Kein Wohlstand für alle?!“ vor und diskutierte seine Kernthesen mit Professor Dr. Thomas Lenk, Finanzwissenschaftler an der Universität Leipzig, und dem Publikum.

Schneider hob den zunehmenden Reichtum und Wohlstand in Deutschland bei gleichzeitiger Zunahme der gesellschaftlichen Spaltung und des Maßes an Ungleichheit hervor. „Das hält unser Land nicht weiter aus“, prognostizierte Schneider mit Blick auf die Anzahl der unter der Armutsgrenze lebenden Deutschen, die zunehmende Zahl der Leiharbeiter sowie den wachsenden Niedriglohnsektor. „Außerdem hängt Bildung noch immer vom Elternhaus ab. Wir geraten moralisch in eine Krise“, so Schneider. Soziale Negativrekorde würden in der öffentlichen Diskussion allzu oft ausgeblendet.

Vor diesem Hintergrund forderte Schneider einen schnellen und grundlegenden Kurswechsel in der Sozial- und Steuerpolitik. „Es braucht eine Restauration des Sozialstaates. Wir müssen das Selbstverständliche fordern: Löhne, von denen man leben kann, und Renten, die Altersarmut verhindern.“ In der Diskussion verwies Lenk unter anderem auf unterschiedliche Definitionen von Armut auf Grund von methodischen Problemen statistischer Erhebungen. Schneider ergänzte, so würden viele von Armut betroffene Gruppen in die Armutsbetrachtung nicht mit einbezogen. Lenk erinnerte zudem daran, der klassische Generationenvertrag gehe auf Grund des demografischen Wandels nicht mehr auf.

Datum:
18.05.2017 – 12:24

Einrichtung:
Stadtgeschäftsstelle

Autor:
Martin Gey

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„Die Spielfreudigen“ entdecken die Dinge neu!

Revue der kleinen Dinge (Foto: Rolf Arnold)

Premiere der „Revue der kleinen Dinge“ des Seniorenspielclubs am 9. Juni in der Diskothek des Schauspiel Leipzig

„In unserer neuen Produktion untersuchen unsere 13 Seniorinnen und unser Senior die Dinge, die uns täglich umgeben. Sie gehen ihnen auf den Grund, erinnern sich mit ihnen an vergangene Zeiten und entlocken ihnen ihre Geheimnisse. So verwandelt sich ein Putzpuschel in ein Brillenetui nachdem er einen vermeintlichen Prinzen geküsst hat und Heinz Kloeppel löst bei der Carreras-Gala seine Sparschweinsammlung auf und entfacht damit das Sammelfieber. Das klingt zunächst einmal verwirrend, aber zum Glück gibt es immer jemanden, der den roten Faden strickt.“

So fasst Jennifer Gaden, Theaterpädagogin am Schauspiel Leipzig, den Inhalt des Stücks „Revue der kleinen Dinge“ zusammen, welches der Seniorenspielclub „Die Spielfreudigen“ gemeinsam entwickelt hat und jetzt auf die Bühne bringt. Der Seniorenspielclub ist ein 2014 gegründetes Kooperationsprojekt des Schauspiel Leipzig mit unserem Stadtverband.

Premiere der „Revue der kleinen Dinge“ ist am Freitag, 9. Juni in der Diskothek des Schauspiel Leipzig in der Bosestraße, eine weitere Vorstellung ist am Samstag 10. Juni. Der Beginn ist jeweils um 19 Uhr. Karten sind an der Theaterkasse im Schauspielhaus, telefonisch unter 0341-1268168 oder per Email an besucherservice@schauspiel-leipzig.de erhältlich. Der Eintritt kostet fünf Euro.

Beitrag über die Proben für die „Revue der kleinen Dinge“:
Leipzig Fernsehen, Drehscheibe Leipzig, 19. Mai 2017

Datum:
15.05.2017 – 12:01

Einrichtung:
Stadtgeschäftsstelle

Autor:
Martin Gey

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Wir suchen „Bufdis“ und FSJler: Bewerbungen jetzt möglich!

Bundesfreiwilligendienst

Sie sind wichtige Stützen der sozialen Dienste unseres Stadtverbandes: die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) und des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ). Aktuell werden mehrere neue Interessenten für beide Freiwilligendienste gesucht.

Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) steht prinzipiell Teilnehmern jeden Alters offen. Der Beginn in unseren Seniorenbüros sowie dem Betreuten Wohnen zu Hause ist ab Mitte Juni gestaffelt bis in den Herbst hinein jeweils mit mindestens 20 Stunden in der Regel für mindestens zwölf Monate vorgesehen. Die Freiwilligen erhalten ein Taschengeld und Kostenzuschüsse. Sozialversicherungsbeiträge werden von der Volkssolidarität gezahlt. In den Einrichtungen unterstützen die „Bufdis“ dabei, Veranstaltungen vorzubereiten und durchzuführen. Außerdem haben sie ein offenes Ohr für die Belange und Wünsche der Besucher und Bewohner.

Demgegenüber richtet sich das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) an Teilnehmer zwischen 16 und 27 Jahren. „Ist ein medizinischer oder pflegerischer Beruf das Richtige für mich?“ – das FSJ zielt darauf, den jungen Erwachsenen die Möglichkeit zu geben für sich herauszufinden, welchen beruflichen Weg sie einschlagen möchten. Außerdem eröffnet das FSJ die Chance, im Team herausfordernde Aufgaben zu lösen und wichtige Qualifikationen für den späteren Lebensweg zu erwerben. FSJ-Start ist im September.

Eine Bewerbung für den BFD und das FSJ ist ab sofort möglich. Interessenten richten diese an die Stadtgeschäftsstelle, Demmeringstraße 127 in 04179 Leipzig oder per E-Mail an bewerbungen@volkssolidaritaet-leipzig.de. Weitere Informationen unter www.volkssolidaritaet-leipzig.de.

Datum:
12.04.2017 – 16:47

Einrichtung:
Stadtgeschäftsstelle

Autor:
Martin Gey

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„Kein Wohlstand für alle!?“ – Fällt Deutschland auseinander?

Kein Wohlstand für alle!?

Dr. Ulrich Schneider (Parität) und Prof. Dr. Thomas Lenk (Universität Leipzig) diskutieren am 9. Mai auf Einladung unseres Stadtverbandes und der Leipziger Städtischen Bibliotheken

„Niemand, der mit offenen Augen durch die Lande geht, wird abstreiten können, dass Deutschland gerade dabei ist, sich selbst zu zerlegen.“ – Mit dieser These beginnt Dr. Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, sein Buch „Kein Wohlstand für alle!?“, das im Februar neu erschienen ist. Auf Einladung unseres Stadtverbandes und der Leipziger Städtischen Bibliotheken stellt Schneider sein Buch am Dienstag, dem 9. Mai dem Leipziger Publikum vor und wird es in einem sozialpolitischen Streitgespräch mit Prof. Dr. Thomas Lenk, Finanzwissenschaftler an der Universität Leipzig, diskutieren. Beginn der Veranstaltung ist um 19:00 Uhr in der Leipziger Stadtbibliothek, Wilhelm-Leuschner-Platz 10-11. Der Eintritt ist frei. „Kein Wohlstand für alle!?“ ist im Westend Verlag erschienen.

Näheres zu den Gesprächspartnern des sozialpolitischen Streitgespräches:

Dr. Ulrich Schneider ist seit 1999 Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes in Berlin und Autor zahlreicher Publikationen zu sozialpolitischen Fragestellungen, wie Armut in Deutschland, Verantwortung des Sozialstaates sowie soziale Gerechtigkeit. Zuvor wirkte Schneider unter anderem als Geschäftsführer für Grundsatzfragen, geschäftsführender Hauptreferent sowie sozialpolitischer Referent beim Paritätischen Wohlfahrtsverband.

Prof. Dr. Thomas Lenk ist seit 1993 Inhaber des Lehrstuhls Finanzwissenschaft am Institut für Öffentliche Finanzen und Public Management der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig, dem er als Institutsdirektor seit 2009 vorsteht. Er wirkt zudem als Prorektor für Entwicklung und Transfer der Universität sowie als Direktor des Kompetenzzentrums Öffentliche Wirtschaft und Daseinsvorsorge.

Datum:
11.04.2017 – 16:23

Einrichtung:
Seniorenbüro Alt-West

Autor:
Martin Gey

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„Vergessene Orte“ in Leipzig: Seniorenbüro Alt-West lädt zu Filmnachmittag

Ob zentrumsnah oder in den Randgebieten kann man in und um Leipzig unzählige architektonisch beeindruckende Bauwerke bestaunen, die seit 20 Jahre und länger leer stehen und auf Abriss oder Neunutzung warten. Das Seniorenbüro Alt-West, Saalfelder Straße 12, zeigt am Dienstag, 18. April ab 16 Uhr den Dokumentarfilm „Geschichten hinter verlassenen Mauern: Lost Places aus Leipzig“ des Leipziger Filmemachers Enno Seifried. Für ein Nachgespräch steht seitens des Filmteams Roger Liesaus zur Verfügung. Interessierte sind herzlich willkommen. Um Anmeldung wird gebeten (Telefon: 0341 49541102, E-Mail: seniorenbuero.altwest@volkssolidaritaet-leipzig.de). Der Eintritt kostet vier Euro.

Die Trilogie der „Lost Places“-Filme „Geschichten hinter vergessenen Mauern“ ist in den Jahren 2012 bis 2014 entstanden. In der beeindruckenden Dokumentation einer Vielzahl von Unternehmen in und um Leipzig kommen ehemalige Mitarbeiter der Betriebe zu Wort, es werden derzeitige Nutzer dieser „Lost Places“ auf ihren Erkundungen begleitet und Investoren entwickeln ihre Visionen für eine weitere Verwendung der Bauwerke. So ist ein einmaliges Dokument der Industrie- und Architekturgeschichte im Leipziger Raum entstanden.

Datum:
14.03.2017 – 12:17

Einrichtung:
Stadtgeschäftsstelle

Autor:
Martin Gey

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Sparkassen-Netz: Volkssolidarität fordert Augenmaß

Olaf Wenzel, Vorsitzender des Stadtverbandes

Im Zusammenhang mit den öffentlich gewordenen Plänen der Sparkasse Leipzig hinsichtlich der Veränderungen in ihrem Filialnetz fordert der Volkssolidarität Stadtverband Leipzig e.V. Augenmaß. Insbesondere der Stadtbezirk West ist aus Sicht des Sozial- und Wohlfahrtsverbandes schwer getroffen. „Unsere Mitglieder in Grünau, Miltitz und Lausen beklagen die Reduzierung der Filialen bzw. SB-Center“, sagt der Vorstandsvorsitzende des Stadtverbandes Olaf Wenzel. „Natürlich mag es für die Pläne der Sparkasse gute Gründe geben. Für die Senioren entstehen gleichwohl längere und beschwerliche Wege sowie Barrieren.“ Laut Medienberichten stehen die Filialen in der Alten Salzstraße sowie in der Plovdiver Straße vor der Schließung. Zudem steht im Raum, die SB-Center in der Selliner Straße und in Lausen zu schließen.

„Aus unserer Sicht dünnt die Sparkasse Leipzig in diesen Stadtteilen ihre Angebote weitgehend aus. Das hat mit Nähe und guter Erreichbarkeit nichts mehr zu tun, mit denen die Sparkasse wirbt“, so Olaf Wenzel. Seinen Mitgliedern, teilweise im Alter über 85 Jahre alt, sei der direkte Kontakt mit den Kundenberatern sehr wichtig. Dass nun selbst Selbstbedienungsterminals verschwinden sollen, sei da nur schwer zu ertragen. „Ältere Menschen können so immer beschwerlicher ihre Bankgeschäfte selbst erledigen“, gibt Wenzel zu bedenken. „Vielen von ihnen fehlen für das Onlinebanking die technischen Voraussetzungen, Vertrauen in diesen Weg des Erledigens eigener Bankgeschäfte oder das technische Verständnis.“ Es könne älteren Menschen nicht zugemutet werden, dass sie Bargeld zu Hause horten, da sie den verlängerten Weg zu ihrem Kreditinstitut nunmehr seltener auf sich nehmen können. Sicherheit gehe verloren – das Schadensrisiko bei Diebstählen steige dagegen.

Außerdem gibt der Stadtverband der Volkssolidarität bauliche Barrieren zu bedenken. Um die bestehenbleibende Filiale im Allee Center zu erreichen steht zwar ein S-Bahn-Haltepunkt zur Verfügung, der aber für ältere Menschen mit Rollatoren und Rollstühlen Barrieren aufweist und somit das selbstbestimmte Leben beeinträchtigt.

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